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Alles begann 1966 als Franz von einem Nachbarn quasi „genötigt“ wurde mit ihm eine Orientierungsfahrt zu bestreiten. Da die beiden dort ein gutes Ergebnis einfuhren und sogar noch einen Preis bekamen, war der Ehrgeiz geweckt. Immer mehr so genannte ORI 75 standen auf dem Programm und das mit grossem Erfolg. So wurden im Lahnpokal in den 70er und Anfang der 80er Jahren viele Siege bei Einzelveranstaltungen sowie Platz 2 in der Endwertung von 1974 und Platz 3 im Jahre ´77 eingefahren. Nebenbei hatte er auch noch den langsam aufkommenden Geschicklichkeitsslalom für sich entdeckt.

Auch hier gab es sehr gute Ergebnisse. Selbst das Gefühl einen Berg auf Bestzeit zu erklimmen blieb ihm nicht fremd, als er 1972 als einmaligen Ausrutscher das nahe gelegene „Dünsbergrennen“ unter die Räder seines Opel Ascona A nahm.

Der ersten Golf GTI stand 1978 vor der Tür und konnte seine Qualitäten bei zahlreichen Slalomveranstaltungen beweisen. Klassensiege und vordere Platzierungen gab es zuhauf sogar ein tagesschnellster Einzellauf beim Slalom der SFG Wittgenstein 1980 konnte gefeiert werden.
Die ersten sporadischen Einsätze auf dem heißen Sitz eines Rallyefahrzeugs standen 1984 auf dem Programm. 1986 sollte dann die erste volle Saison an der Seite des Rallyeneueinsteigers Thomas Langer folgen. Auf dessen selbst aufgebauten 1600er Golf konnte man gleich beim ersten Einsatz, der Mini-Monte Frankfurt-Rödelheim, einen Gesamtsieg einfahren. Diesem Erfolg sollten noch mehrere wie z.B. bei der 1.Rallye „Rund um den Alheimer“ in Braach, sowie der Sieg im Knüll-Cup 1986 folgen.
 
1987 wechselte Franz an die Seite von Stefan Uhl in dessen G4 Escort Mk2 feierte man ebenfalls sehr gute Ergebnisse. Leider sollte diese Paarung nur ein halbes Jahr halten.In den Folgejahren zog sich mein Vater nach dem Gastspiel auf dem „heißen Sitz“ wieder in den Slalomsport zurück. Natürlich, wie sollte es auch anders sein, in einem 1er Golf GTI in der Gruppe G, wo er auch diesmal wieder sehr erfolgreich war.
 
Dass das Zusammenspiel zwischen Fahrer und Fahrzeug nicht nur auf dem Slalomparcours sondern auch auf einer Rallye-Wertungsprüfung nur schwer zu schlagen war zeigte Franz beim Rallyesprint Wetterau 1990, wo er einen Klassen- sowie einen Gruppensieg in der Gruppe G einfahren konnte. In diesen Jahren versuchte Alexander in die großen Fußstapfen seines Vaters zu treten. Er hatte den Tretcar-Slalom für sich entdeckt.
 
Nachdem er Mitte der 80er ein paar vereinzelte Veranstaltungen fuhr , sollte 1989 die komplette Saison im Puky-Tretcar Pokal der VG Mittelhessen folgen, wo er mit 9 Jahren gegen die teilweise ältere Konkurrenz sogar einen Gesamtsieg bei einer Einzelveranstaltung einfahren konnte.1990 und 1991 sollten einige Gesamtsiege folgen. Nachdem er 1990 noch den Tretcar-Pokal Sieg in seiner Altersklasse ganz knapp verpasste, konnte er sich diesen Titel 1991 sowie Platz 2 im Wetterauer-Tretcar-Cup und Platz 3 bei der RKB Hessenmeisterschaft holen. 1992 gewann er den Wetterauer-Tretcar-Cup und belegte wiederum Platz 3 bei der RKB Hessenmeisterschaft. 1991 war auch das erste motorisierte Jahr für Alexander. Neben dem Tretcar-Slalom versuchte er sich auch im Kart-Slalom. An manchen Sonntagen standen für das Vater-Sohn-Gespann 4 Veranstaltungen (1x Tretcar-Slalom, 1x Kart-Slalom, sowie 2x Automobilslalom) auf dem Programm. 1993 fuhr Alexander nur noch Kart-Slalom, da er für das Tretcar zu alt war. Nach den vielen Jahren im Slalomsport stieg Franz ende 1994 mit seinem Golf in die Gruppe F bis 1600ccm und den Rallyesport um. Beim Lahn-Sprint 1995 sollte das erste Mal sein Sohn Alexander auf dem „Beifahrersitz“ im Golf platz nehmen. Nachdem Franz die Saison 1996 mit verschiedenen Beifahrern bestreiten musste, setzte er seinen Sohn 1997 endgültig auf den Beifahrersitz.
 
Nachdem man 1999 den „ehemaligen Slalomgolf“ in Rente schickte, sollte 2000 der „Neue“, von Frank Niggemann erstandene 1er weitere Erfolge bringen. Leider war die Saison nicht von Erfolg gekrönt. Bei 5 Veranstaltungen verbuchte man nur 2 Zielankünfte sowie einen Motorschaden in Frielendorf und einen Totalschaden nach Überschlag bei der Limes-Rallye. Letzteres Ereignis war auch der Grund dafür, dass Franz auf die rechte Seite wechselte und seinem Sohn das Steuer überließ.
Es folgte mit dem Jahre 2001 und einem neu aufgebauten 1er das erfolgreichste Rallyejahr mit 2 Klassensiegen, 3 2.Plätzen in der Klasse sowie die Plätze 5 und 7 im Gesamtklassement der Doppelveranstaltung Bierparadies Rallye/ Rallye Warstein und der 2.Platz im Nordhessenpokal für Fahrer und Beifahrer. Nach einer durchwachsenen 2002er Saison, in der der 1er bei der Limes-Rallye sein Leben lassen musste folgte mit dem nun blauen 1er ein gutes Jahr 2003, welches wegen dem Neuaufbau allerdings erst im September begann. Trotzdem sprang ein sehr guter 8.Gesamtrang beim Taunus-Sprint in Usingen heraus. Die Saison 2004 war für das Team sehr früh gelaufen, als man bei der Rallye Braach Frontal einen Baum traf.
  Wieder war ein neu aufgebauter 1er von Nöten, welcher in gelbem Blechkleid bei der Rallye Oberehe im selben Jahr sein Debüt feierte. Am Ende sprang dann noch ein zweiter Klassenrang bei der Rallye Bad Emstal heraus. Nur so zum Spaß wurde von Alexander und 2 Kumpels der Christmas Sprint in Bitburg mit einem für 50€ erstandenen Golf 2 GT unter die Räder genommen. Das Fahrzeug, welches 280.000km gelaufen hatte, hielt den Strapazen stand und man konnte mit guten Zeiten in der Serienklasse bis 125PS glänzen. Mit wenig verändertem Fahrzeug startete man erst spät in die 2005er Saison. Der erste Start war für die Rallye Alsfeld geplant. Franz musste bei dieser Veranstaltung wegen gesundheitlicher Probleme passen. Ein Ersatz war in Michaela Casper aber schnell gefunden. Leider musste das Team aber nach 3WPs mit technischen Problemen aufgeben. Für den Rest der Saison saß nun wieder Franz an der Seite seines Sohns. Mit Klassenrang 2 bei der Limes-Uhren Rallye (18.Gesamt) sowie der Rallye Bad Emstal (19.Gesamt) sowie einem 15. Gesamtrang bei der Einrich Rallye fuhr man gute Ergebnisse ein.
 Christmas Sprint 2004 in Bitburg. (Foto: Sascha Dörrenbächer)
2006 wird das Team zu den Läufen der GTI-Trophy antreten.

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